Optimierte Kommissionierung,

durch straffere Prozesse.

paperlessPickJAVA Funkanwendung

 

Einleitung

Die beleglose Kommissionierung paperlessPickJAVA wird auf den Handhelds oder Touchscreen-PCs über den integrierten Browser im Vollbildmodus aufgerufen. Als erster Schritt ist die Anmeldung am System notwendig.

Um eine bessere Übersicht zu geben, werden nachfolgend die Masken für das Staplerterminal angezeigt. Der Informationsgehalt zwischen Handheldmasken und Staplerterminalmasken unterscheidet sich nicht.

Vor der eigentlichen Kommissionierung erfolgt der Anmeldeprozess. Hierfür muss der Benutzername sowie das Kennwort gescannt werden. Die Eingabe wird mit dem Button 'Login' bestätigt. Bei gültiger Anmeldung erfolgt die Weiterleitung zur Auftragsübersicht.

Login



Nachdem sich der Kommissionier am System angemeldet hat, wird der erste Auftrag bzw. das erste Paket angezeigt. Hierbei muss zwischen zwei Zuweisungsarten unterschieden werden:

  • Zuteilung erfolgt automatisch. Jeder Kommissionierer bekommt die über die Schnittstelle übertragenen Aufträge nacheinander auf den Bildschirm.
  • Zuteilung über die Disposition Kommissionierung. Bildung von Paketen. Direktzuteilung zum Kommissionierer bzw. Kommissioniergruppe.
 

Anzeige Auftrag/Paket



Durch den Button 'Paket übernehmen' übernimmt der Kommissionierer die Bearbeitung des Auftrags oder des Pakets. Es wird der nächste Auftrag bzw. das nächste Paket angezeigt. Ist eine Parallelkommissionierung gewünscht, kann der Kommissionierer über den Button 'Paket übernehmen' einen weiteren Auftrag annehmen. Nach jeder Annahme eines Arbeitspakets erfolgt das Scannen einer Behälter-ID. Ist die gewünschte Anzahl der aufgenommenen Aufträge bzw. Pakete erreicht, kann die Kommissionierung mit dem Button 'Kommissionierung starten' begonnen werden (der Button erscheint nach der Übernahme des ersten Auftrags bzw. Pakets). Die Anwendung kann mit dem Button 'Kreuz' verlassen werden.

Jeder Auftrag bzw. jedes Paket muss mit einer sogenannten Behälter-ID verheiratet werden, um eine eindeutige Verknüpfung zu erhalten. Hierfür wird am Kommissionierbehältnis ein Barcode befestigt. Wurde ein Auftrag bzw. Paket falsch angewählt, kann der Auftrag bzw. Paket mit dem Button 'Paket überspringen' wieder abgewählt werden.

 

Behälter-ID erfassen



Nacheinander werden die Entnahmeplätze auf dem Terminal angezeigt. Die Wegeoptimierung erfolgt durch das Vorsystem. Durch das Scannen der Lagerplatzkoordinate wird die Entnahme am richtigen Platz gewährleistet. Wird der falsche Entnahmeplatz gescannt, erscheint eine Fehlermeldung. In der Kopfzeile werden permanent alle relevanten Daten zum Auftrag bzw. Paket angezeigt. Das Restgewicht, Restvolumen und die Restpositionen verringern sich nach jedem Pick.

 

Entnahmeplatz scannen



Nach der Bestätigung der Entnahmeplatzkoordinate werden der zu entnehmende Artikel und die Sollmenge angezeigt. Die Bestätigung der Entnahmemenge erfolgt durch den Button 'Bestätigen'.

Kann von dem angezeigten Lagerplatz gerade nichts entnommen werden, weil der Platz leer ist (Nachschub unterwegs) oder ein anderer Kommissionierer blockiert den Platz durch eine Entnahme, so kann die Position mit dem Button 'Position überspringen' übersprungen werden. Die Position wird an das Ende der abzuarbeitenden Positionen gestellt und wird zum Schluss der Kommissionierung wieder angezeigt.

 

Menge entnehmen



Über den Button 'Weitere' können zusätzliche Funktionen wie 'Mengenkorrektur', 'Position splitten' und 'Bruch' aufgerufen werden.

Wurden mehrere Behälter für eine Parallelkommissionierung aufgenommen, erfolgt die Bestätigung der Entnahmemenge über die zum Auftrag zugehörige Behälter-ID.

Ist die Platzmenge nicht ausreichend oder ist kein Bestand auf dem Platz verfügbar, kann durch die Mengenkorrektur die Entnahmemenge verändert werden. Wird die Entnahmemenge auf 'Null' gesetzt, erscheint im paperlessPickJAVA-Mindermengenhandling automatisch ein entsprechender Datensatz (detaillierte Beschreibung im Bereich 'Disposition').

 

Mengenkorrektur



Ist das Kommissionierbehältnis bereits so voll, dass nur noch ein Teil der gerade angezeigten Position hineinpasst, kann die Position gesplittet werden. Es wird die entnommene Menge eingetragen und der Vorgang mit dem Button 'Bestätigen' abgeschlossen. Die Restmenge der Auftragsposition wird nach der Bestätigung in der Maske 'Positionsdaten' angezeigt. Das volle Kommissionierbehältnis wird über den Button 'Behälter voll' in den Warenausgangsbereich gestellt. Der Kommissionierer wird aufgefordert, ein neues Kommissionierbehältnis aufzunehmen. Der Rest der vorangegangenen Position wird angezeigt.

 

Position splitten



Ist kein Positionssplitt gewünscht, kann die Maske mit dem Button 'Pfeil zurück' verlassen werden. Bei der Parallelkommissionierung erfolgt die Bestätigung über die zum Auftrag bzw. Paket zugehörige Behälter-ID.



Wird auf dem Entnahmeplatz eine Bruchmenge festgestellt, kann diese über den Button 'Bruch' von der Lagerplatzmenge ausgebucht werden. Der Abschluss des Vorgangs erfolgt über den Button 'Bestätigen'. Der Ausbuchungsdatensatz wird an das Vorsystem gemeldet. Ist keine Bruchausbuchung gewünscht, kann die Maske mit dem Button 'Pfeil zurück' verlassen werden.

 

Bruch ausbuchen



Wurden alle Auftrags- bzw. Paketpositionen abgearbeitet, wird der Kommissionierer aufgefordert, den Kommissionierbehälter in den Warenausgangsbereich abzustellen. Hierfür muss er den Lagerort bestätigen. Wird ein falscher Lagerort zur Bestätigung gescannt, erscheint eine Fehlermeldung.

 

Bereich Warenausgang



Kann der Kommissionierer einen Kommissionierauftrag aufgrund einer Pause oder des Dienstschlusses nicht zu Ende kommissionieren, hat er die Möglichkeit, die Kommissionierung zu unterbrechen. Die Unterbrechung wird mit dem Button 'Kommissionierung unterbrechen' ausgelöst.

Der Kommissionierer wird vor der Unterbrechung gefragt, ob er die Kommissionierung wirklich unterbrechen will, um ein ungewolltes Unterbrechen zu verhindern.

 

Auftrag unterbrechen



Bestätigt er die Frage mit dem Button 'Ja', wird er aufgefordert, den Behälter bzw. bei der Parallelkommissionierung die Behälter in das Unterbrechungslager zu fahren. Hierfür scannt er den Unterbrechungslagerort UBR (virtueller Lagerort).



Meldet sich der Kommissionierer wieder am System an, wird er aufgefordert, seinen Kommissionierbehälter wieder aufzunehmen, indem er in das Unterbrechungslager geleitet wird und die angezeigte Behälter-ID bestätigen muss.



Wird die Kommissionierung beendet, erfolgt eine Abfrage, ob die Kommissionierung wirklich beendet werden soll. Nach der Bestätigung durch den Button 'Ja' wird der Kommissionierer vom System abgemeldet, bei 'Nein' kann er normal weiterarbeiten.

 

Kommissionierung beenden

 

 

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